Lehrfahrt an die Blumenriviera 2018

Lehrfahrt an die Blumenriviera vom 6. bis 10.Juni 2018

Pünktlich um 6 Uhr ging es bei Sonnenschein und angenehmen 16 Grad auf die Reise. Ziel war die Blumenriviera, deren Küste ein einzigartiger Garten ist. Exotische Blumen, blühende Bäume und immergrüne Gärten umrahmen exklusive Badeorte und kleine Fischerhäfen, die auf ein strahlend blaues Meer hinausschauen. Im Schutz der Seealpen und des ligurischen Apennin erstreckt sich das Reiseziel mit weitgeschwungenen Stränden, lebhaften Badeorten und pittoresken Städten bis hin zum mondänen Monaco an der Côte d’Azur. Die Erwartungen waren groß.

Bei der ersten Rast an der Raststätte Hegau stärkten sich die Reiseteilnehmer mit Brezeln und Kaffee. Bei herrlichem Wetter ging es durch die Schweiz, wo an der Gotthard-Raststätte die Mittagspause mit Würstchen und Brot eingenommen wurde.

Ohne Stau auf der ganzen Strecke wurde am frühen Abend bei sonnigen 25 Grad Loano erreicht, wo im Hotel Ai Pozzi Village & Spa das Quartier bezogen wurde. Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden unterschiedlicher Farbe. Die Zimmer waren sehr ansprechend und groß. Auf der Fahrt konnten schon erste Eindrücke der Ligurischen Küste gewonnen werden.

Am nächsten Tag stand San Remo auf dem Programm. Dank seines milden Klimas ist San Remo mit seinen prächtigen Parkanlagen und eleganten Geschäftsstraßen der älteste Winterkurort dieser Küste. Der Reiseleiter Josef, ein Südtiroler, zeigte die Stadt mit dem Casino, schönen Kirchen, auch eine orthodoxe war dabei, und den langen Einkaufsstraßen.

Dann ging es ins ligurische Hinterland, zunächst nach Isolabona. Nach einem Spaziergang durch verwinkelte, kleine Gässchen wurde die Ölmühle Agriturismo Antico Frantoio erreicht. Hier wird noch heute Öl hergestellt. Nach einer kleinen Einführung gab es eine Verkostung mit verschiedenen Nudelgerichten, Antipasti und Brote mit verschiedenen Aufstrichen, alles hergestellt mit frischem Olivenöl. Ein Aprikosenkuchen rundete den Besuch der Ölmühle ab. Gesättigt und zufrieden stiegen alle in den Bus.

Nächstes Ziel war Dolceaqua, ein besonders hübsches mittelalterliches Dorf. Die imposante Burgruine, die schmalen Gässchen, die typischen Steinhäuser und die mittelalterliche Brücke beeindruckten. Ein sehr schöner Film im Visionarium über die ganze Region machte Lust auf mehr. Den ganzen Tag über waren es um angenehme 25 Grad bei sonnigem Wetter. Abends im Hotel gab es ein wunderbares Abendbuffet.

Der dritte Tag der Reise stand ganz im Zeichen von Monaco. In Monaco Ville, der Stadt der Schönen und Reichen, konnte man das mondäne Flair auf Schritt und Tritt spüren. Zunächst wurde das Casino besichtigt, auf das alle gespannt waren. Es gibt vier Spielsäle, darunter auch einen Amerikanischen Saal mit viel Kitsch, aber auch ein Separee. Gespielt werden kann erst ab 14 Uhr, leider. Ein kurzer Nieselregen wurde einfach ignoriert. Anschließend wurde die Kathedrale besucht, in der Fürst Rainier und Fürstin Garcia Patrizia beigesetzt sind. Der fürstliche Palast der Familie Grimaldi mit seinen prächtig ausgestatteten Zimmern lud zum Verweilen ein. Beim Verlassen des Palastes konnte die kleine Wachablösung beobachtet werden, die zu jeder Stunde erfolgt. Nach zwei Stunden Freizeit ging es zum nächsten Highlight, dem Kakteenpark in Monaco-Cap Martin. Hier konnten die tollsten und seltensten Kakteen betrachtet werden. Manche Kakteen standen schon in voller Blüte, andere hingegen waren gerade beim Aufblühen. Herrlich anzusehen für die Hobbygärtner.

Zum Schluss ging es nach Menton, dem Ort der vier Kirchen mit einer wunderschönen Altstadt mit italienischem Flair. Menton liegt an der Grenze zwischen Italien und Frankreich. Nach der Besichtigung des Kriegerdenkmals konnte auf den gemütlichen Parkbänken eine Verschnaufpause eingelegt werden, bevor es zurück ins Hotel ging.

Am folgenden Tag stand zunächst Albenga mit seinem schönen mittelalterlichen Zentrum auf dem Programm. Reiseleiter Josef führte durch den Ort und erzählte viel über die Stadt, über die Wehrmauer, den Gässchen der Altstadt, über das Taufhaus und die Türme der Stadt. Albenga wird auch die Stadt der Türme genannt. Schließlich wurde noch die Kathedrale besichtigt. Weiter ging es nach Alassio, einem der beliebtesten Badeorte der „Palmenriviera“. Der Rundgang führte zum Rathaus mit dem Stadtpark, zum Parlament, das schon 180 Jahre alt ist und zur berühmten Mauer „Muretto“ genannt, auf deren Fliesen sich bekannte Persönlichkeiten aus Sport und Showbusiness mit Autogrammen verewigt haben, aber auch Verliebte. Man sagt, wenn ein Paar auf der Mauer sitzt und der Mann das Knie der Frau berührt, geht der Wunsch, sich zu verlieben in Erfüllung. Nach so viel Kultur gab es Freizeit, die manche dazu nutzten, im Meer zu schwimmen. Den ganzen Tag war es sonnig mit 26 Grad. Zurück zum Hotel, wurde der Gaumen mit einem 4-Gang-Abschiedsessen verwöhnt.

Schöne Tage, die die Erwartungen nicht enttäuschten, lagen hinter den Reiseteilnehmern.

Und schon wieder war es dann an der Zeit, die Rückreise anzutreten. Um 8 Uhr, es war ein sehr schöner Morgen, ging es los. Mit mehreren Pausen, mittags wieder mit Würstchen, Gurken und Brot an einem schönen Rastplatz, ging die Fahrt ohne Staus bei sonnigem Wetter und etwa 27 Grad Richtung Heimat. Der Abschluss war in Magstadt im Restaurant „An den Buchen“. Gegen 20.40 Uhr kam die Reisegesellschaft wohlbehalten in Pflugfelden an. Etwa 2.000 km lenkte der Fahrer Zoran von Müller-Reisen den Bus sicher und meisterte alle Situationen gut.

Ein Dank geht an unseren Ehrenvorsitzenden Martin Eble, der maßgeblich diese Lehrfahrt vorbereitet hat, aber leider nicht teilnehmen konnte.

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