Jahresbericht Streuobstwiese

Am Freitag den 6. März 2020 wurde dem Obst und Gartenbau Verein (OGV) das Grundstück mit der Flurstücknummer 6750 zur Pflege übergeben.

Pflugfelder Vereine und öffentliche Einrichtungen wie z. B. die Kirche und Feuerwehr spendeten einen Baum. So stehen zehn Bäume und die Wiese unter unserer Obhut.

Das Pflanzen übernahm die Firma Gartenbaumschule Müller. Und das Angießen die Firma Klein. Die Arbeit trug Früchte und jeder Baum wuchs gut an.

Zur Pflege der Wiese machten wir uns Gedanken, um möglichst Energiearm zu arbeiten und Vielfalt zu erhalten und schaffen. Darum beschlossen wir mit der Sense zu Mähen. Zunächst führten wir mit alten Sensen und Wetzsteinen eine Mähprobe durch. Da das magere Ergebnis mit starkem Muskelkater und Rückenschmerzen einhergingen sahen wir uns nach Alternativen um. Sollten wir das Mähen mit der Sense noch einmal probieren, dann aber nur mit fachlicher Unterstützung einer Physiotherapeutin.

Mitte Mai stellte dann Christian Klein, ein ortsansässiger Schäfer, zur Unterstützung unserer Mäharbeiten, seine Schafe zur Abweidung auf die Wiese. Die Schafe arbeiteten motiviert und ohne Klagen über etwaige Rückenschmerzen.

Da die Schafe das Gras lediglich auszuzzeln und die Halme stehen lassen, griffen wir am 22.05.2020 zum ersten Mal auf einen geliehenen Balkenmäher zurück.

Dabei wurde, zwischen den Bäumen, ein Mittelstreifen stehengelassen um Insekten ein Winterquartier und mehrjährigen Pflanzen Zeit zum Aussamen zu lassen.

Zwei Tage später konnte der erste Tagfalter beobachtet werden. Ein kleiner Feuerfalter hatte sich auf der Schafgarbe niedergelassen.

keiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas)

Am 3. Juni wurde im vorderen Bereich der Wiese ein Muster eingemäht, um Randzonen und Fluchtwege für Insekten zu schaffen, und die Bäume gut zugänglich zu machen.

Bis zum Ende der Saison wurden verschiedene Abschnitte unterschiedlich oft gemäht und beweidet, damit für das kommende Jahr der optimalen Mähzeitraum festgelegt werden kann. Da es leichter ist, das Heu zu den Schafen zu bringen als die Schafe zur Wiese, wurde angeregt Haizen aufzustellen.

Hierbei halfen uns die ältesten Vereinsmitglieder mit ihrer Erfahrung.

Anleitung zum Haizen Aufstellen

Zunächst sollte das gemähte Gras ein bis zwei Tage liegenbleiben, damit die Insektenlarven auf das frisch nachwachsende Grün überwechseln können. Ist das Gras ein wenig welk, kann es auch besser aufgeschichtet werden. Die Haizen werden dann von der Seite her zur Mitte hin mit dem Heu langsam und luftig aufgebaut.

3 Bilder

Wir erfuhren auch, dass das Heu von den Haizen bis zu 10% mehr Eiweiß enthält, als maschinell geschnittenes Heu. Grund ist, dass die kleinen Keimblätter und Sprossen nicht verloren gehen.

Bei der üblichen Heuernte wird das Schnittgut häufig gewendet. Die Pflanzenteile, die als erstes trocknen, gehen dabei mitsamt der wertvollen Substanzen die sie enthalten, in einer großen Staubwolken verloren.

Außerdem haben wir gelernt, dass eine Mistgabel vier Zinken und eine Heugabel nur drei Zinken hat.

fertige Haize

Am 20. August halfen uns Aleta Wörn und Matthias Krause von der Uni Hohenheim die Insekten und Pflanzen auf dem Wiesle zu bestimmen.

Die Ergebnisse waren erstaunlich. Es wurden über 50 krautige Pflanzen gefunden. Zum Teil wurden diese noch von den Römern eingeführt und als Nahrungsmittel genutzt. Da Gräser ohne Blüten schwer zu bestimmen sind, konnten nur wenige auf der Liste aufgeführt werden.

klick für gesamte Liste

Neben den Pflanzen wurden auch die tag- und nachtaktiven Insekten bestimmt. Die Tagfalter konnte auf der Wiese beobachtet und fotografiert werden. Das Bestimmen der Nachtfalter gestaltete sich etwas aufwändiger. Mit einem sogenannten Lichtfang wurden die Nachtfalter angelockt. Dabei wird eine spezielle Lampe aufgestellt die das Mondlicht imitiert. Um diese Lampe wird ein feiner Vorhangstoff in Form einer Röhre gespannt, auf den sich die Falter setzen können, dort können sie nun gut fotografiert werden. Um dies Durchzuführen benötigt man eine Sondergenehmigung des Regierungspräsidiums, die dem Verein über Stephan Hoppe vorliegt. Siehe Galerien der entdeckten Falter

Galerie der gesichteten Tagfalter in 2020

Galerie der gesichteten Nachtfalter in 2020

Bei unseren Aktivitäten erfuhren wir sehr viel positive Rückmeldungen von Spaziergängern. Ein besonders schöner Satz blieb in unseren Köpfen hängen:

„Wenn ich die Haizen hier so sehe, fühle ich mich wie im Urlaub“

Die Ziele für das Jahr 2021 sind noch mehr Wiesen in unserer unmittelbaren Umgebung naturnah gestalten zu können/dürfen. Auch sind Wiesenführungen geplant, und es soll eine Ausstellung über Verhältnisse und Zusammenhänge aus der Nahrungsmittelerzeugnis geben.

Falls wir mit unseren Aktivitäten Ihr Interesse geweckt haben oder Sie Interesse an einer Wiesle Führung haben, scheuen Sie sich nicht mit uns in Kontakt zu treten.

Lichtfangabende werden auf unserer Veranstaltungsrubrik veröffentlicht

Bericht: Stephan Hoppe; Aleta Wörn; Stefan Schürg

Nachtrag

im Januar 2021 haben wir die Baumwiese an der Landstraße zu Möglingen von der Stadt gepachtet. 15 Obstbäume wurden im Februar geschnitten. Auflage ist die Ausmagerung der Baumwiese, deshalb werden wir auch diese Jahr mit dem Balken mähen und Heizen aufstellen.

Mitgliederversammlung 2020

Zahlreiche Mitglieder waren zur Versammlung ins Evangelische Gemeindehaus nach Pflugfelden gekommen. Der 1.Vorsitzende Georg Gnann begrüßte Vereinsmitglieder und Gäste, sowie Vertreter der anderen Pflugfelder Vereine.

Der Schriftführerbericht der letzten Hauptversammlung sowie der Bericht über das Jahr 2019 wurde von Martina Greiner verlesen. Das vergangene Jahr war geprägt vom Jubiläum „50 Jahre OGV“. Das Erstellen der Festschrift war ein großes Highlight. Der Winterschnittkurs, das Gartenfest im Vereinsgarten, die Lehrfahrt nach Wetzlar, Marburg, Limburg und Umgebung, das jährliche Theaterbrettle, der Besuch der Bundesgartenschau in Heilbronn, der Sommerschnittkurs, die Teilnahme am Dorffest nach vielen Jahren und natürlich die Blumenschmuckabschlussfeier waren gut besuchte Veranstaltungen.

Der Kassenbericht, von Kornelia Heißerer vorgetragen, ergab ein Ergebnis, das zeigte, dass der Verein hervorragend geführt wird. Von den Kassenprüfern wurde die beispiellose Aufstellung gelobt, sie zollten der Kassiererin Respekt für ihre Arbeit.

Die Entlastung des Vorstandes, des Beirats, der Kassierin und der Kassenprüfer erfolgte einstimmig.

Die Wahlen ergaben folgendes: in ihren Ämtern wurden der zweite Vorsitzende Dietmar Buck, die Schriftführer Stefan Schürg und Martina Greiner, Beisitzerin Karin Haug sowie Kassenprüferin Petra Noz bestätigt. Inge Nogly stellte sich nach 19 Jahren Tätigkeit als Beirätin und treibende Kraft im Vereinsgarten aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl, ihr folgte neu ins Team Andrea Christ. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Die Versammlung ernannte Günter Ambacher für 50 Jahre Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied.

Georg Gnann stellte das Jahresprogramm für 2020 vor. Die große Lehrfahrt wird die Mitglieder in diesem Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern führen, an die Ostsee. Auch in diesem Jahr wird es das Fest im Vereinsgarten am Fronleichnamstag geben. Und auch am Dorffest wird der OGV Pflugfelden wieder dabei sein. Alle Veranstaltungen werden auf der Homepage des Vereins und in den Schaukästen am Vereinsgarten und in der Dorfstraße in Pflugfelden angekündigt.

Zum Abschluss referierte Martina Rist, Obst- und Gartenbau-Fachberaterin beim Landratsamt, über Hochbeete.

Blumenschmuckabschlußfeier 2019

50 Jahre Obst- und Gartenbauverein Pflugfelden – ein Verein, der über die Jahre kontinuierlich gewachsen ist.

Am vergangenen Samstag fand in der wunderschön geschmückten Bürgerhalle in Pflugfelden die Blumenschmuckabschlussfeier des OGV Pflugfelden statt, der seit 50 Jahren besteht. Zahlreiche Gäste fanden sich bereits vor dem Beginn der Veranstaltung ein. Die Eröffnung machte die Seniorenkapelle des Musikvereins Oßweil. Es folgte die Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Georg Gnann. Es waren Vertreter der anderen Pflugfelder Vereine, der Ludwigsburger Obst- und Gartenbauvereine, sowie Vertreter des LOGL (Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V.) und des KOGL (Kreisverband für Obstbau, Garten und Landschaft Ludwigburg e.V.) da, ferner Pfarrer Martin Haas, sowie der Vertreter der Stadt Ludwigsburg, Bürgermeister Michael Ilk.

Herr Ilk überbrachte die Grüße der Stadt Ludwigsburg und lobte die Arbeit der Pflugfelder Hobbygärtner. Jedes Fleckchen Grün sei eine Bereicherung für die der Allgemeinheit und auch die Stadt Ludwigsburg investiere Jahr für Jahr in die Grünanlagen.

Die Vertreterin des LOGL, Sigrid Jetter, überreichte eine Urkunde und die bronzene Medaille vom Landesverband. Sie appellierte an die Verantwortung der Vereine bezüglich der Landschaft.

Auch Volker Godel vom KOGL sprach ein paar lobende Worte bezüglich der Arbeit des Vereins und überbrachte ein Präsent.

Die Stiftung der VR-Bank Asperg-Markgröningen unterstütze den Verein zum Jubiläum. 

Die anschließende Laudatio hielt in bewährter Manier Pfarrer Martin Haas.

Die diesjährigen Sonderpreise erhielten nach sorgfältiger Prüfung Erika Kerpes, Günther Gschwind, Stephan Hoppe und Ulrike Wieland.

Es folgten die Ehrungen der langjährigen Mitglieder. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde in Abwesenheit Gründungsmitglied und Ehrenmitglied Günter Ziegler geehrt. Auch Günter Ambacher ist seit 50 Jahren Mitglied im Verein. Die Ehrennadel für 40-jährige Vereinszugehörigkeit erhielt Michael Weingärtner und Ursula Götz wurde für 25 Jahre Treue zum Verein geehrt. Alle Geehrten bekamen dazu eine Urkunde und ein Präsent.

Es folgte der Bildvortrag von Gerhard Spiegler. Er berichtete über seine Weltreise mit dem Motorradgespann von Hörvelsingen auf der Alb nach Polen, durch‘s Baltikum, Russland, Alaska, Kanada, USA, mit dem Schiff nach Portugal, weiter durch Spanien und Frankreich wieder nach Hause. https://weltumrundung-motorrad.de/Startseite/

Zum Abschluss wurden die Preise für die prämierten Gärten verteilt. Es gab 1.Preise und 2.Preise, eine wahre Blumenpracht wurde vergeben.

Die Seniorenkapelle des Oßweiler Musikvereins spielte noch einmal fröhlich auf und ließ den Abend gesellig ausklingen.

Gartenfest 2019

Am 20. Juni 2019 fand zum 50-jährigen Vereinsjubiläum unser diesjähriges Gartenfest statt.
Beginn war pünktlich um 10 Uhr bei schönem Wetter mit einem Gottesdienst im Vereinsgarten.
Die Gestaltung übernahm Rainer Schöck, musikalisch wurde  der Gottesdienst von der Familie Klein untermalt.

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Die zahlreichen Besucher freuten sich im Anschluss an den Gottesdienst auf das traditionelle Mittagessen in unserem schönen Vereinsgarten: Schnitzel mit Kartoffelsalat, Fleischbrot, verschiedene Würste vom Grill und Pommes.
Nicht zu vergessen die leckeren, selbst gebackenen Kuchen, die uns so zahlreich gespendet wurden. Eine Vielzahl an Getränken rundete das Angebot ab.


Zum Jubiläum konnten wir einige Attraktionen anbieten:

Der Musikverein Pflugfelden trug zur Unterhaltung bei, wie auch die K.O.-ten aus Düsseldorf.

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Für die Kids bot  Peter Wörner von Wolfszeit ein Abenteuer und Outdoorcamp an.

Der Kindergarten Lichtblick versüßte uns den Mittag mit leckeren selbst gebackenen Waffeln.

Der Hobbyimker Rolf Wörz verkaufte Honig und man erfuhr alles rund um die Bienen und Honiggewinnung. 

Leider meinte es der Wettergott in diesem Jahr nicht gut mit uns. Mehrere Male wurden wir von Starkregen und Hagel heimgesucht.

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Der schöne Rasen verwandelte sich in kürzester Zeit in ein Matschfeld. Erst gegen Nachmittag beruhigte sich das Wetter wieder.
Uns Pflugfeldern und unseren Gästen  – sowie auch dem OB Kandidaten  Herrn Knecht – konnte selbst Regen und Hagel nicht die Feierlaune verderben.

Unter den Zelten und Sonnenschirmen rutschten die Besucher zusammen und feierten so bis spät in die Nacht. 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Gäste und Helfer, die so zahlreich dazu beigetragen haben, dieses Jubiläumsfest zu einem Erfolg werden zu lassen. Wir freuen uns beim diesjährigen Dorffest am 27. Juli, nach langer Pause, wieder dabei zusein und unsere Besucher kulinarisch verwöhnen zu dürfen.


Lehrfahrt nach Wetzlar

OGV-Lehrfahrt v. 22.05.-26.05.2019
nach Wetzlar
22.05.19: Abfahrt 6.10 Uhr Dorfstr. in Pflugfelden bei bewölktem Wetter
und 12 Grad.
Unser Fahrer Petrit Morina von Müller-Reisen brachte uns sicher
nach Wetzlar.
Dort wartete bereits unsere Stadtführerin Fr. Regina Gehring.
Auch die Sonne war schon da.
Sie erzählte uns, dass Wetzlar im Mittelalter an der Handelsstr.
Frankfurt/M. – Wetzlar – Antwerpen lag.
Wetzlar entstand im 6. Jahrhundert. Alle Orte, die mit – lar hinten
enden, sind im 6. Jahrhundert entstanden.
Wetzlar hat heute 53.000 Einwohner.
In der Innenstadt besuchten wird einige Plätze wie den Schiller- und
den Domplatz und zum Schluss auch noch den Eisenmarkt.
Im Dom werden seit der Zerstörung kurz vor Kriegsende u. nach dem
Wiederaufbau Gottesdienste sowohl f. Katholiken als auch für
Protestanten ( Simultankirche) abgehalten.
Weiter ging es dann zum Schillerplatz. D011 fanden wir das Lottehaus,
das Stadt- u. Industriemuseum und das Viseum vor.
Im Lotte-Haus wohnte Goethe’s Freundin Lotte, bei der er öfters
als an seinem Arbeitsplatz dem Gericht war. Aus der Verbindung
wurde leider nichts, da Lotte bereits dem Gerichtsschreiber versprochen
war. Diesen heiratete sie dann auch und Goethe zog dann
nach Trier.
Zu jedem Haus oder Museum erzählte unsere Stadtführerin alles
Wissenswerte hoch kompetent und fachlich einwandfrei.
Um 15.30 Uhr erreichten wird die Grube Fortuna, wo wir von
unserem Steiger Frank Ulrich begrüßt wurden. Unsere ganze
Gruppe wurde in 2 Gruppen aufgeteilt (je 12 Pers.).
Dann ging es zuerst 180 m zu Fuß in den Stollen rein. Dann mit
dem Förderkorb 120 m in die Tiefe und von dort aus ca. 400 m
mit dem Zügle zum Abbaugebiet des Erzes.

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Nach ca. 45 Min. endete der fachlich sehr kompetente Vortrag
unseres Steigers und es ging wieder mit dem Zügle zum Förderkorb
dann wieder hinauf und wieder die 180 m zu Fuß ans Tageslicht.


23.05 .19: Heute führte uns die Reise nach Limburg bei sonnigem Wetter und
22 Grad. Dort wurden wir von Stadtführer Hans-Peter Günther empfangen.
24.05.19:
Limburg hat ca. 13.000 Einwohner. Auch Limburg lag an der
Handelsstr. Frankfurt/M.-Wetzlar- Limburg-Antwerpen.
Vom Busbahnhof ging unser Stadtführer mit uns über das Loerviertel,
den Waldersdorferhof zum Dom u. Schloss. Danach zum Rossmarkt und zum Bischofsplatz.

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Nachmittags besuchten wir das Märchenschloss in Braunfels.
Unsere Führerin durch das Schloss war die Clara. Wir besichtigten
als erstes die Waffenkammer, dann das Jagdzimmer, das
Gemäldezimmer u. das Theaterzimmer.
Das Schloß ist heute in Privatbesitz. Der Besitzer wohnt dort
mit seiner Familie ( 5 Personen ) und dann noch mit wenigen
Bediensteten.
Am Schluss der Führung ging es dann noch in den sonnigen
Schlosshof bei 24 Grad, wo die Kanonen noch zu bestaunen
waren.
Clara brachte alles super u. toll rüber. Sie war ganz bei der
Sache.
Heute war unser Programmpunkt Marburg. Dort wurden wir
von unserem Stadtführer Oberst a.D. Reinhard Nickel bei
sonnigem Wetter und 24 Grad empfangen.
Marburg hat selbst ca. 40.000 Einwohner. Der Rest von ca.
60.000 Einwohnern sind Studenten und andere zu gereiste Personen.
Es gibt 3 Wahrzeichen der Stadt. Die Elisabethenkirche, die
Marienkirche und das Schloss.

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Auch Limburg lag im Mittelalter an der Handelsstr. Frankfurt/M. –
Wetzlar – Limburg – Marburg – Antwerpen.
Bei unserem Rundgang kamen wir am Wohnhaus der Gebr.
Grimm und am Marktplatz am früheren Gerichtsgebäude u.
Gefängnis vorbei.
Am Nachmittag fuhren wir dann zur Märchenstraße. Es ging
Nach Arnöna (Rapunzel), Aschenputtel auf dem Christenberg
und Fr. Holle auf der Burgruine in Melnau.
25.05.19:
26.05.19:
Der Stadt- u. Märchenführer war sehr gut, kompetent und sehr
belesen.
Die Stadtführung in Hachenburg führte Norbert Balcke bei
sonnigen 18 Grad durch.
Die Stadt Hachenburg hat 6.100 Einwohner.
Die Stadtführung ging durch die Altstadt ( Marktplatz ), die
Judengasse, vorbei an der Bibliothek mit Lesega1ien mit dem
Besuch der Kath. Und dann der Ev. Kirche.
Dann ging es zum danebenliegenden Schloss. Dieses besichtigten
wir von außen.
Das Schloss ist heute in Privatbesitz und das Schulungszentrum
der Deutschen Bundesbank. Die Stadt könnte die Erhaltung
des Schlosses heute nicht stemmen.
Am Nachmittag besichtigten wir die Brauerei Hachenburg.
Dort wurden wir bei sonnigen 22 Grad von Mike Lärch
empfangen.
Bevor wir jedoch mit der Besichtigung anfingen, gab es im
Ausschankraum eine deftige Kartoffelsuppe ( – eintopf) aus
der eigenen Kartoffelmanufaktur. Die Suppe war hervorragend.
Gestärkt begaben wir uns dann zur Führung durch die Brauerei.
Zuerst gingen wir an den Gärungstanks vorbei, dem Hopfengarten,
den Zwickelkeller (hier konnte man verschiedene Biere
probieren) und zuletzt zur Abfüllung. Da Samstags in der Abfüllung
kein Betrieb ist, wurde uns zuvor in einem Raum ein
Film gezeigt.

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Auch Herr Lärch war sehr gut und sehr kompetent.
Anschließend ging es dann noch weiter zum Kaffeetrinken nach
Dreifelden zum Dreifelder-Weiher.
Heute ging die Fahrt durch den Taunus nach Neu-Ansbach in
den Hessenpark. Dort machten wir mit unserer Führerin Tanja
Muth bei sonnigen 20 Grad (morgens) einen Rundgang durch
die Vergangenheit.
Wird besuchten den Marktplatz mit den umliegenden Häusern, in
denen die Schule, das Rathaus, die Kirche, eines der Gutsherrenhäuser
u. Gutshöfe mit Stallungen untergebracht waren.
Nachmittags besuchten wir noch auf eigene Faust Bad Homburg.
Ein Teil von uns besuchte die Altstadt, der andere Teil das

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Schloss.
Um 16.30 Uhr fuhren wir bei sonnigen 25 Grad Richtung Heimat.
Zuvor keh1ten wir jedoch noch Sinsheim-Düren im Hotelrestaurant
Ratsstuben ein. Das Essen war hervorragend.
Der schönste gesehene Ort war einstimmig „ Limburg ,, ! ! !
Um 19.30 Uhr trafen wir dann 1 Stunde früher als geplant
und mit herrlichen Erlebnissen, gesund und munter wieder
an der Dorfstr. in Pflugfelden ein.
Unser Fahrer Petrit war Spitze.

Lehrfahrt an die Blumenriviera 2018

Lehrfahrt an die Blumenriviera vom 6. bis 10.Juni 2018

Pünktlich um 6 Uhr ging es bei Sonnenschein und angenehmen 16 Grad auf die Reise. Ziel war die Blumenriviera, deren Küste ein einzigartiger Garten ist. Exotische Blumen, blühende Bäume und immergrüne Gärten umrahmen exklusive Badeorte und kleine Fischerhäfen, die auf ein strahlend blaues Meer hinausschauen. „Lehrfahrt an die Blumenriviera 2018“ weiterlesen

Theaterbrettle Plüderhausen 2017

Am Freitag, 23. Juni 2017 war es soweit. Der Bus zum Abholen war pünktlich. Es war ein heißer Tag. In Plüderhausen angekommen, ging es in die gut klimatisierte Veranstaltungshalle. Das Bedienungsteam war auf Zack und so waren alle noch vor dem Theaterstück gut gestärkt und gespannt auf die Vorstellung.

Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ein turbulentes, witziges, kurzweiliges Stück. Eine sehr gute Akustik trug zum Gelingen bei. „Theaterbrettle Plüderhausen 2017“ weiterlesen

Lehrfahrt nach Südböhmen 2017

3. bis 7. Mai 2017

Südböhmen liegt nicht um die Ecke. Deshalb waren einige Autobahnkilometer auf der Hin- und der Rückreise nötig, eine Brezelpause ist dabei obligatorisch.

Dazwischen lagen äußerst interessante Tage mit viel Kultur, interessanten Begegnungen und natürlich mit Geselligkeit.

„Lehrfahrt nach Südböhmen 2017“ weiterlesen

Jahreshauptversammlung 2017

Nach langjährigem Vorsitz beim Obst- und Gartenbauverein Pflugfelden e.V. hielt es Martin Eble für an der Zeit, die Leitung in jüngere Hände abzugeben. Er stellte sich deshalb bei der Hauptversammlung des OGV nicht mehr zur Wahl. Er wird aber den Verein weiterhin mit Rat und Tat unterstützen. „Jahreshauptversammlung 2017“ weiterlesen

Lehrfahrt nach Holland 2016

Mit etwas Verspätung (was aber am Busfahrer, der sich in der Zeit vertan hatte, lag und nicht an den Teilnehmern) ging die Reise los bei kaltem, ungemütlichem Wetter mit Nieselregen. Trotzdem waren die Teilnehmer schon am frühen Morgen putzmunter und gespannt auf die kommenden Tage.

Winterschnittkurs 2016

Das Wetter meint es gut. Nach Tagen mit viel Regen und Wind scheint die Sonne und es sind um die 10° C im Plusbereich. Der vergangene Winter war sehr mild, sodass schon jetzt die Vegetation ihrer Zeit voraus ist. Für den Winterschnitt ist es deshalb höchste Zeit.
Diplom-Agraringenieur Steffen Polinski weist auf die Problematik hin, die diese Wetterlage versursacht und auch darauf, dass unbedingt auf den Verbiss von Wild – Hasen fühlen sich besonders in unserem Vereinsgarten sehr wohl – zu achten ist. Er zeigte mehrere Möglichkeiten auf, wie man gerade die jungen Bäume schützen kann.
Wie bei anderen Gehölzen auch muss bei den Obstbäumen Totholz entfernt werden. Äste, die quer wachsen und daher an anderen scheuern können oder steil nach oben wachsen, sollten beseitigt werden. Ebenso werden Äste entfernt, die schon mehrere Jahre lang Früchte getragen haben. Denn Obst an jungen Hölzern hat eine bessere Qualität. Alte Äste sollten auch deshalb entfernt werden, um das Wachstum neuer anzuregen.
Die Baumkronen sollten immer mal wieder ausgelichtet werden. Dann kann genügend Sonnenlicht an den unteren Bereich des Baumes kommen und die Früchte reifen lassen. Außerdem kann mehr Luft in der Krone zirkulieren. Das beugt Pilzerkrankungen vor.

Insgesamt war der Kurs sehr gut besucht. Anschließend wurde bei einer Roten Wurst und Glühwein in unserem Gartenhäusle noch lange gefachsimpelt.